Wir waren erneut Gastgeber des Zusammentreffens von Wissenschaftlern aus Halle, Berlin, Hamburg, München, Potsdam, und Leiden (NL) in unserem historischen Verwaltungsgebäude.
- Wie wird Chemie als gesellschaftliche Praxis organisiert – in Laboren, Industriebetrieben, Regulierungen und Narrativen?
- Und welche Voraussetzungen braucht es für den Wandel hin zu einer nachhaltigen, sozial ökologischen Chemie?
- Nach welchen Kriterien organisiert sich die Arbeit in der chemischen Industrie, nach welchen Leitbildern richtet sie sich aus?
- Wie gestaltet sich typischerweise die universitäre Forschung in der Chemie, was verbindet sie mit und was unterscheidet sie von der industriellen Forschung?
- Wie bzw. als was wird Chemie gesellschaftlich vermittelt?
- Wann und wie wird eine chemische Substanz kritisch?
Diesen Fragen widmete sich der heutige 2. Workshop des Just Transition Center JTC Halle in Kooperation mit der Halleschen Chemieforschungsgruppe (HCFG).
Im Fokus der Betrachtungen stehen politische, rechtliche und organisatorische Dimensionen ebenso wie Forschung, Industrie, Klassifikation und der gesellschaftliche Umgang mit chemischen Stoffen